Warum braucht es Workshops für ein gutes Leben?

„Wenn ich nicht tanzen kann, ist es nicht meine Revolution.“

(Emma Goldmann, Feministin und Anarchistin)

Wir glauben, dass politischer Aktivismus erfüllend sein und Freude bereiten kann. Ganz egal, ob wir gegen Nazis auf die Straße gehen, Häuser besetzen oder gemeinsam einen Braunkohletagebau lahmlegen.

Leider wird allzuoft beim „Kampf fürs gute Leben“ das gute Leben im hier und jetzt vergessen. Dann reißt man sich eben mal zusammen – ist ja schließlich für eine „gute und wichtige Sache“. Das endet oft damit, dass Menschen nur wenige Jahre aktiv sind, um sich dann Stück für Stück aus der linken Szene zurück zu ziehen. Wir denken, dass längerfristiges, politisches Engagement viel leichter möglich ist, wenn wir auch schon im hier und jetzt ein gutes Leben haben. Dabei geht es uns nicht darum der ganzen Scheiße, die so passiert, lächelnd den Rücken zu kehren. Sondern gemeinsam aus Wut, Trauer und Freude Kraft zu schöpfen. Klar, stundenlang im Regen stehen und auf Nazis warten, langwierige Plena und unzuverlässige Absprachen machen nicht immer Spaß – aber wenns auf Dauer keinen Spaß macht, halten das nur die wenigsten durch.

Aus diesem Ansatz heraus haben wir die Reihe „Workshops für ein gutes Leben“ entwickelt. Diese sollen dabei helfen den Kampf fürs gute Leben mit einem guten Leben im hier und jetzt in Einklang zu bringen. Bei unseren Workshops wollen wir gemeinsam mit euch einen Raum für eure Ideen und Erfahrungen schaffen. Wir wollen mit euch diskutieren, lernen, Wissen teilen und eine schöne Zeit verbringen. Ganz egal, ob ihr schon alte Polit-Häs*innen seid oder gerade erst anfangt euch in der linken Szene zu bewegen.

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